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Ladestationen für E-Autos: Die wichtigsten Herausforderungen im Jahr 2021

Ladestationen für E-Autos: Die wichtigsten Herausforderungen im Jahr 2021

Die Zeiten, in denen Verbrennungsmotoren alternativlos sind, haben sich geändert. Im Jahr 2021 wird sich der Trend fortführen, dass Menschen einen umweltfreundlichen Lebensstil führen wollen und möchten dies auch in der Mobilität zeigen. Von der Energieerzeugung bis zum täglichen Pendeln ändert sich alles hin zu mehr Nachhaltigkeit. Der Aufstieg von E-Autos am globalen Horizont ist ein gutes Beispiel für einen solchen Lebensstil. Viele Experten und Politiker prognostizieren bis 2030 etwa 100 Millionen E-Autos auf den Straßen. Vom Personenkraftwagen bis zur Logistik wird jedes Verkehrsmittel vollständig elektrisch sein. Angesichts der großen Unterstützung durch die Regierung und des gestiegenen Interesses der Verbraucher an Elektrofahrzeugen entwickeln die Hersteller leistungsstärkere und kundenorientierte Elektrofahrzeuge. Zu den Kernherausforderungen gehören sowohl die Reichweite der E-Autos als auch die Infrastruktur der Ladestationen.

Manche potentielle E-Auto Fahrer sind der Ansicht, dass die fehlende Reichweite das Gegenargument für einen Kauf eines E-Autos ist. Man könne nicht ohne Probleme von A nach B fahren, ohne eine ständige Angst bei geringer Reichweite zu haben. Dabei liegt doch das Kernproblem nicht in der fehlenden Reichweite (viele E-Autos haben mittlerweile Reichweiten von 300-500 Kilometer), sondern die Angst davor, nicht mehr zur nächsten Ladestation zu kommen. Dabei ist nicht nur die fehlende Ladeinfrastruktur das Problem, sondern bei vielen öffentlichen Ladestationen auch die schlechte Wartung.

Doch welche Herausforderungen gibt es denn tatsächlich bei den unterschiedlichen Ladestationen und wie können diese gelöst werden?

Die größten Herausforderungen der Ladeinfrastruktur im Jahr 2020

Man prognostiziert, dass im Zeitraum von 2021-2024 die Anzahl an Ladestationen jedes Jahr um 52% steigen, und der Gesamtmarkt bis dahin 17,5 Mrd. USD betragen soll. Um dies zu ermöglichen, müssen jedoch viele infrastrukturelle Herausforderungen identifiziert und angegangen werden.

Bei den oben genannten Zahlen sprechen wir auch ausschließlich von öffentlichen Ladestationen, welche zur Verfügung gestellt werden sollen.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Herausforderungen im Jahr 2021. Diese müssen erfolgreich angegangen werden, um die Anzahl der E-Autos auf unseren Straßen zu erhöhen.

Unzureichende Ladegeschwindigkeit der E-Autos

Abgesehen von der Tatsache, dass es einen Mangel an öffentlichen EV-Ladestationen in angemessener Entfernung gibt, zählt eine unzureichende Ladeleistung zu den größten Herausforderungen der Ladeinfrastruktur. Viele öffentliche Ladestationen bieten dabei eine geringe Ladegeschwindigkeit, was die E-Auto Fahrer zu langen Wartezeiten zwingt. Wenn aufgrund der geringen Anzahl an Ladestationen diese auch noch belegt sind, ist es doppelt ärgerlich für den Fahrer. Speziell in der Stadt führt dies am Abend immer wieder zu Problemen. Aufgeregte E-Autofahrer, müssen oftmals mit leerer Batterie die nächste Ladestation ansteuern.

Mit einer höheren Anzahl an Ladestationen und besseren Technologien muss hier der Grundstein für ein zuverlässiges, schnelles und flächendeckendes Netz gelegt werden. Aber auch die Batterien der E-Autos werden weiterentwickelt. Kleinere E-Auto Modelle bieten hier eine Kapazität ab 40 KW an, wohingegen manche Hersteller bereits Batterien mit einer Ladekapazität von 100 KW haben.

Zuhause aufladen

Aufgrund der geringeren öffentlichen Ladeinfrastruktur sind EV-Nutzer gezwungen, ihre Fahrzeuge zu Hause aufzuladen. Dies ist häufig mit einer langsameren Ladezeit verbunden, bietet den Fahrern jedoch die bequemste Art zu Laden, da man bequem über Nacht das Auto an der eigenen Ladestation laden kann. Doch speziell für E-Auto Fahrern, welche eine Wohnung ohne direkten Zugang zur Straße und einer Lademöglichkeit haben, sind hier schnell Grenzen gesetzt und man muss wieder zu den öffentlichen Ladestationen ausweichen. Dies ist für viele eines der Hauptargumente gegen den Kauf eines E-Autos.

Für viele E-Auto Fahrer gibt es hier momentan keine geeignete Lösung auf dem Markt. Die Politik versucht jedoch durch Anreize den Kauf von Wallboxes zu begünstigen, damit Zuhause schnell und effektiv geladen werden kann.

Privat to Privat Netzwerk

Eine große Chance bieten hier Privat to Privat Netzwerke. Hier bieten E-Autofahrer anderen E-Autofahrern ihre Ladestationen zuhause an, um ein flächendeckendes Netzwerk an privaten Ladestationen zu schaffen. Dies schafft für den Fahrer sowohl den Vorteil, direkt beim Nachbarn tanken zu können, als auch die Vermeidung öffentlicher Ladestationen, welche häufig unzuverlässig oder ausgelastet sind. Gerade in Verbindung mit den politischen Anreizen kommt hier ein Markt auf, welcher die massiven Probleme der Ladeinfrastruktur nachhaltig bessern kann.

Elektra bietet hier als erstes deutsches Unternehmen eine Lösung an! Es wird ein privat to privat Netzwerk aufgebaut, um den Weg für interessierte E-Autofahrern in die Elektromobilität zu vereinfachen.

Schlussfolgerung

Wir befinden uns noch am Anfang der Elektromobilität und entsprechend viele Baustellen gibt es noch in der Ladeinfrastruktur und den Ladestationen. Jedoch können nicht allein öffentliche Ladestationen und entsprechende Anreize der Regierung dieses Problem lösen. Hierzu benötigt es die E-Autofahrer selbst, um als Gemeinschaft für eine besseres und bequemeres Ladenetz zu sorgen. Das Privat to Privat Netzwerk bietet dabei eine große Chance – Unabhängigkeit von der großen Energieversorger und Politiker zu lösen durch eine eigene, flächendeckende Infrastruktur.

Wenn auch Sie sich diesem Netzwerk anschließen möchten, dann registrieren Sie sich hier kostenlos und tragen Ihren Anteil zu einer grünen Zukunft bei.

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