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EVBox Mobility Monitor: Wie steht die Bevölkerung zur deutschen Ladeinfrastruktur?

EVBox Mobility Monitor: Wie steht die Bevölkerung zur deutschen Ladeinfrastruktur?

Der EVBox Mobility Monitor 2020 ist ein Marktforschungsbericht und wurde von Ipsos im Auftrag von EVBox durchgeführt. Er befasst sich einerseits mit der Nutzung der E-Mobilität und andererseits zeigt er Barrieren und Problemstellungen der Ladeinfrastruktur auf.

Demnach geben fast 40% der deutschen Bevölkerung an, dass das Laden eines E-Autos zu viel Zeit in Anspruch nimmt und nahezu die Hälfte sorgt sich um die Verfügbarkeit von Ladestationen während sie unterwegs sind. 24% geben sogar an, dass es nicht möglich ist zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort eine Lademöglichkeit zu finden.

Dies sind zwei der Top Gründe, die einen potenziellen E-Fahrer vom Kauf eines Elektroautos abhalten. Wie kann dem begegnet werden? 67% potentieller E-Fahrer würden zur Elektromobilität zu wechseln, wenn es mehr Schnelllademöglichkeiten gäbe. Setzt man jedoch den Anstieg der neu zugelassenen E-Fahrzeuge mit den neu installierten öffentlichen Ladestationen ins Verhältnis wird deutlich, dass hierdurch keine verlässliche Ladeinfrastruktur in Deutschland gebildet werden kann. 

Allein im Jahr 2020 wurden Rund 200.000 Autos mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen. Das Verhältnis von Elektroauto zu Ladestation liegt laut einer Statistik des VDA (Verband der Automobilindustrie) bei knapp 13 zu 1. Durch den Anstieg der neu zugelassenen E-Autos und einer nur langsam Ausweitung der deutschen Ladeinfrastruktur entsteht eine Deckungslücke, die statistisch nur schwer ausgeglichen werden kann.

Ein wichtiger Schritt im Wandel zur Elektromobilität ist es also, bereits vorhandene, private Lademöglichkeiten zu nutzen, um den Mangel an öffentlichen Ladestationen auszugleichen!


Weitere Informationen zum EVBox Mobility Monitor finden Sie hier.

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